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Heike, Franziska

Franziska Heike leitet das Projekt „In die Tüte gesprochen! Gegen Hass für Hildesheim“, das im Rahmen der Förderrichtlinie „Teilhabe und Zusammenhalt“ des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wird und sich mit den Themen Rassismus und Antisemitismus auseinandersetzt. Seit August 2025 ist sie Teil des Teams von radius und verfügt über einen Bachelorabschluss in Sozialwissenschaften sowie Masterabschlüsse in Friedens- und Konfliktforschung (M.A.) und Internationaler Strafjustiz (M.A.).

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Hinsehen, einordnen, handeln: Antisemitismus in der Sozialen Arbeit
Di.. 27.10.2026 09:30
Hildesheim

Antisemitismus findet auch im Alltag der Sozialen Arbeit statt – in Beratungsgesprächen, im Kontakt mit Klient*innen, in Einrichtungen und Teams sowie in digitalen Räumen. Er zeigt sich dabei sowohl offen als auch in verschlüsselten Äußerungen, Stereotypen und Narrativen. Für Fachkräfte stellt sich die Frage: Wie erkennen wir antisemitische Äußerungen, wie ordnen wir sie ein und wie können wir professionell und diskriminierungskritisch darauf reagieren? Die Fortbildung vermittelt praxisnahes Wissen über jüdisches Leben in Deutschland sowie historische und aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus. Thematisiert werden unter anderem antisemitische Stereotype und Verschwörungserzählungen, Holocaust-Leugnung und -Verharmlosung, Erinnerungs- und Schuldabwehr, Bezüge zum Nationalsozialismus sowie israelbezogener Antisemitismus. Ein besonderer Fokus liegt auf antisemitischen Codes, Symbolen und Narrativen, die in sozialen Medien und öffentlichen Debatten verbreitet sind. Anhand konkreter Fallbeispiele aus der sozialarbeiterischen Praxis werden Situationen gemeinsam reflektiert und Handlungsmöglichkeiten entwickelt. Fachliche Inputs, interaktive Methoden und kollegialer Austausch verbinden Wissensvermittlung mit unmittelbarem Praxistransfer. Ziel ist es, die Sensibilität und Handlungssicherheit im Umgang mit Antisemitismus zu stärken und Fachkräfte dabei zu unterstützen, auch in ambivalenten oder herausfordernden Situationen professionell, reflexiv und diskriminierungskritisch zu handeln. Die Fortbildung findet im Rahmen des Projektes „Antisemitismusprävention mit der Niedersächsischen Erwachsenenbildung – gemeinsam für mehr Menschlichkeit und Respekt (ANNE III)" statt und wird gefördert durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) sowie den Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR). Die Fortbildung findet in Kooperation mit radius, der Fachstelle für Demokratiebildung und Radikalisierungsprävention, in Trägerschaft des Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V.statt. Kursleiterinnen Franziska Heike leitet das Projekt „In die Tüte gesprochen! Gegen Hass für Hildesheim“, das im Rahmen der Förderrichtlinie „Teilhabe und Zusammenhalt“ des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wird und sich mit den Themen Rassismus und Antisemitismus auseinandersetzt. Sie verfügt über fachliche Expertise in den Bereichen Friedens- und Konfliktforschung sowie Internationale Strafjustiz. Anne-Karien Lewandowski ist Mitarbeiterin im Projekt „In die Tüte gesprochen! Gegen Hass für Hildesheim“, das ebenfalls im Rahmen der Förderrichtlinie „Teilhabe und Zusammenhalt“ des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wird und sich mit den Themen Rassismus und Antisemitismus befasst. Sie verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung im Rechtsbereich und hat zahlreiche Fortbildungen in den Bereichen Rechtsextremismus und Antisemitismus absolviert. Dadurch bringt sie eine langjährige fachliche Erfahrung in der Auseinandersetzung mit diesen Themenfeldern mit.

Kursnummer GS09
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Gebühr: kostenlos
Die Fortbildung ist kostenlos dank der Förderung durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) sowie den Landespräventionsrat Niedersachsen (LPR).
Dozent*in / Leitung: Franziska Heike
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04.09.26 20:55:17