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Cremer, Prof. Dr. Georg

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Alles schrecklich ungerecht? Über Reformen des Sozialstaates, die gerecht, wirksam und finanzierbar bleiben
Mo.. 21.09.2026 18:00
Hildesheim
Über Reformen des Sozialstaates, die gerecht, wirksam und finanzierbar bleiben

In unserer Veranstaltungsreihe „Leben gegen die Gleichgültigkeit“ wollen wir uns anhand verschiedener Vorträge inhaltlich damit beschäftigen, wie wir in politisch bewegten Zeiten, in der die Welt in ideologische Extreme zu fallen droht, unser christlich-humanistisches Menschenbild wahren und eine Haltung gegen die Gleichgültigkeit entwickeln können. ____ 21. September, 18 Uhr Alles schrecklich ungerecht? Über Reformen des Sozialstaates, die gerecht, wirksam und finanzierbar bleiben Die Debatte über die Zukunft des Sozialstaats ist stark polarisiert. Die einen sehen einen ausufernden Sozialstaat, die anderen einen kaputtgesparten. Doch jenseits dieser Gegensätze braucht es eine offene Diskussion über Prioritäten und notwendige Reformen. Prof. Dr. Georg Cremer, ehemaliger, langjähriger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, zeigt auf, warum eine Debatte, die vor allem auf Rückbau und Verzicht setzt, den Reformbedarf nicht löst. Stattdessen geht es um die Frage, wie sozialer Fortschritt unter veränderten finanziellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gelingen kann. Im Mittelpunkt steht die Vision eines Sozialstaats, der verdeckte Armut wirksam bekämpft, bedürftige Menschen besser erreicht und zugleich auch von Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen als fair wahrgenommen wird. Ein bürgerfreundlicherer Sozialstaat kann seine Potenziale besser nutzen, um Menschen zu stärken und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.

Kursnummer BP_HP08
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in / Leitung: Prof. Dr. Georg Cremer
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04.09.26 21:54:13